Meine Tagebuchaufzeichnungen

 Liebe/r Besucher/in
Aufzeichnungen aus meinen Tagebüchern werden demnächst regelmäßig auf meiner neu entstehenden Facebookseite gepostet. Hier bekommst du schon einmal eine Kostprobe.

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ALLTAGSSPIRITUALITÄT - Mein Heilweg in die Freiheit*
Emotionale Prozesse, inneres Ringen und Befreiungen -

Meine Tagebuchaufzeichnungen
mit praktischen Anleitungen zur körperlich-seelisch-geistigen Selbstanwendung

 Ich gebe diese Aufzeichnungen aus zwei Gründen an dich weiter:

a)  Ich teile meine inneren Prozesse und Erfahrungen gern mit Anderen.
     Das lässt mich tiefer erkennen und erleichtert mich.
     Auch schätze ich seelisch-geistige Begegnungen mit Menschen.
b)  Es gehört zu meiner Berufung, zu meiner Tätigkeit als spirituelle
     Heilerin und Lehrerin dazu – www.heil-raum.de

Danke, dass du dies mit mir teilst 🙂

1.  September 2017
Ich huste und huste... Der innere Reinigungs-Heilprozess ist jetzt ganz bei mir angelangt - es ist immer noch der Konflikt zwischen Yang und Yin in mir zu spüren: Yang mit Leistungs- und Zeitdruck will Oberhand behalten und Yin ist traurig, weil sie sich in ihrer Sanftheit und ihrem Vertrauen übergangen fühlt. Ich habe immer noch nicht spirituell durchdrungen, dass es nicht ums Leisten, sondern ums Lieben geht! … Kontrolle und Kämpfen einfach mal abgeben...

3.  September 2017
°Jeder Moment ist voll von Sein - von friedlichem, liebendem Sein - egal wie er erscheint, ob ruhig oder unruhig, groß oder klein, dunkel oder hell, krank oder gesund... einfach gleich-gültig°
Demut * Hingabe * Liebe * ein-verstanden-sein * überlassen * leiten lassen*
Ich muss nichts leisten - nur Sein reicht aus, ohne Druck - wie´s kommt, ist es richtig - Dankbarkeit - Sanftheit.

6.  September 2017
Ich liebe es, Tretroller zu fahren - in der Stadt, im Supermarkt, in den Passagen...
Meine alte Freude, die als Kind in mir war, ist wieder voll erwacht - einfach herrlich - soo frei und luftig -, mich so ungezwungen durch die Gegend zu bewegen :))

10.  September 2017
4 Uhr morgens: kann wieder nicht einschlafen - viele Selbstzweifel bzgl. Leben, Wohnen, Arbeiten, Beziehungen - klappt alles nicht so wirklich - beschwerlich - komme nirgendwo auf einen grünen Zweig, wie man so sagt - weinen - wieder vollgeschnupfte Tücher ...
gleichzeitig ist das auch alles nicht wirklich wichtig, eher gleich-gültig... fühle mich gleichzeitig gehalten in der Göttlichen Mutter ... würde irgendwie gern sterben, hinein sterben in Gott ... wie soll mein Leben weiter gehen mit Arbeit, Wohnen, Beziehung? es gibt so viele „Bessere“, Leistungsstärkere, Kommunikativere als EliMar... wie will Gott in ihr, dass sie weiter lebt als Mensch? sie möchte doch nur erwachen und nur noch verwirklicht leben - wie, bitte, Gott?? Bitte hilf mir, Göttliche Mutter - es geht doch nicht darum, depressiv zu werden - wie geht leben??
Nach ein paar Stunden Schlaf ist alles wie weggeblasen und ich fühle inneren Frieden mit allem. Wie wunderbar°
Ich erkenne: Schatten und Licht wechseln sich mal wieder ab, wie so oft....
Zur Zeit beschäftigt mich weniger die Arbeit im Außen; statt dessen darf ich mich wieder mal der inneren Prozessarbeit zuwenden - welch geniale göttliche Führung...

„Eye-contact-Event“ in der Mall of Berlin: 2 mal 2 lange Stuhlreihen stehen sich gegenüber und jede/r ist eingeladen, sich hinzusetzen und eine Minute schweigend im Augenkontakt mit jemand Anderem zu verbringen. Ich hatte diese Begegnungsübung selber schon in meinen Gruppen angeleitet; und in diesem Umfeld ist es nochmal etwas ganz Besonderes, weil völlig unbekannte Menschen jeglicher Couleur aufeinandertreffen und sich in kurzer Zeit wohlwollend begegnen und näherkommen - phantastisch; ich bin so begeistert!! Auch Unerfahrene lassen sich auf diese Begegnungen ein.
Tiefe (Heil-)Erfahrungen geschehen und Erlebnisse von Scheu, Kichern, Nähe, innere Distanz, Schmerz, Tränen, Kribbeln im Körper, Frieden, Liebe, Klarheit, Energetisierung, Miteinander... Ich bin davon so berührt, dass ich die Initiatoren unterstützen möchte, damit sich diese tief menschliche Begegnungsmöglichkeit für alle sozialen Schichten der Menschen an vielen verschiedenen Orten noch weiter ausdehnen kann***

15. September 2017
Zusammen mit Jo endlich alle Gewürze sortiert. Es hat Freude gemacht, sie zu sichten, zu riechen, zu schmecken, sie wertzuschätzen 🙂 Welch ein köstlicher, kostbarer Schatz, den Mutter Erde da hervor bringt, immer wieder...

Ich bin glücklich und dankbar, mit Jo zusammen in der ruhigen, hellen, heimeligen Wohnung mit viel freundlicher Natur im dörflichen Mariendorf in unserer kleinen, spirituellen Weggemeinschaft zu wohnen! Es passt grad so gut, um weiter bei mir innen anzukommen...

 Entspanntes Einkaufen von guten Lebens- und Reinigungsmitteln und eine Waschmaschine bestellt, gutes Gefühl! Bisher selten in meinem Leben, dass ich mir eine neue Haushaltsmaschine leiste. - Vorher schon einen neuen Rechner für Jo gekauft, im Tausch dafür, dass er mir meine Webseite bei WordPress überarbeitet und meine LandArt-Filmchen schneidet.

18.September 2017
Aus der absoluten Sicht gibt es natürlich keine abgetrennte höhere, bessere geistige Welt, denn diese Welt ist auch in mir und ich bin eins mit ihr.
Aus der menschlichen Sicht betrachtet ist es manchmal hilfreich, sich im Gebet oder inneren Gespräch an das duale „Du“ der geistigen Welt zu wenden, weil diese Art der vertrauensvollen Hingabe einen Zugang zur Einheitserfahrung mit dem Göttlichen eröffnen kann. Insofern dank sei dem göttlichen „DU“ für diesen Weg.

 20. September 2017
Gestern saßen wir in einer Sharing-Runde mit lieben Menschen zusammen. Und ich nahm neben ehrlich ausgedrückten Gefühlen wie Traurigkeit, Scheu, Freude auch verdeckte Ego-Strukturen wie mentale Distanz, um Gefühle und Verletzlichkeit zu vermeiden oder subtile Bedürftigkeit nach Anerkennung, kaschiert mit oberflächlichem Geplänkel, wahr.
Mich machte meine eigene Heftigkeit im Nachhinein betroffen, mit der ich diesen Strukturen teilweise begegnete. Dass ich nicht gelassen bleiben konnte, zeigte mir, dass ich selber noch mit diesen Strukturen in mir zu tun hatte, weil ich mit diesem Spiegel im Außen in heftige Resonanz ging. Ich konnte weder Mitgefühl mit dem Anderen noch mit mir aufbringen.
Ein paar Stunden nach dem Schlafengehen wachte ich mit diesem unangenehmen Gefühl auf und wandte mich ihm zu. Erst nach dem Durchfühlen und Erkennen dieser Mechanismen breitete sich Wärme und Wohlgefühl für alle, auch für mich, aus.
Ich bin so dankbar, dass die göttliche Kraft meine unerledigten Themen deutlich werden lässt und mir dann auch noch hindurch hilft!

25. September 2017
3 Uhr morgens: ich wache auf und habe grad Angst vor meiner eigenen Courage...
Ich erlebe solch intensive Tage und es tut sich so viel Neues:
* nach langer Suche endlich eine Berliner Online Coaching Mastermind Gruppe gefunden und beigetreten, juchhuuu...
* für einen Videokurs angemeldet
* „Eye contact Berlin“ beigetreten; die Crew hat mich aufgenommen, weil ich mich so engagiert zeige. Das Worldwide Eye contact Event vorgestern war so berührend... Ich freu mich sooo 🙂
* Mit „Cabin Spacey“ hier in Berlin in Kontakt getreten; Tiny Houses auf Dächern interessieren mich. Ich würde gern eins erwerben, um dort evtl. meinen Heilraum einzurichten.
* Frauenkreise in Berlin kontaktet.
Lauter neue Verbindungen entstehen und alte verändern sich oder hören ganz auf - was aber auch Unruhe und Unsicherheit erzeugt: Geht das alles mit rechten Dingen zu?
Gehe ich für mich noch den richtigen Weg?
Denn fast schlagartig ergeben sich grad beruflich auch keine Heilsitzungen mehr!
Mental ist mir klar, dass das viele Neue Raum und Zeit braucht; emotional jedoch nagen auch Zweifel und Ängstlichkeit an mir. Und gleichzeitig ist Aufbruchstimmung und Freude wahrnehmbar und Vertrauen, dass alles doch mit rechten Dingen zugeht.
Ich fühle - bete - meditiere; wahrnehmen - fühlen - hingeben - wahrnehmen - fühlen - hingeben... das ist meine beste Zuflucht - Gott sei Dank°°°
Ich schlage intuitiv ein Buch auf: „...es gibt immer weiter führende, größere Erfahrungen.“ Mutter Meera. Wie passend 🙂

27. September 2017
4 Uhr morgens: es beunruhigt mich, dass ich meine Projekte in diesem Leben nicht mehr vollenden könnte. Dabei weiß ich geistig, dass es keine äußere zeitliche Vollendung gibt, sondern dass die Vollendung in jedem Augenblick geschieht 🙂 Alles - ob Projekt oder Nicht-Projekt - ist gleich-gültiges Sein.
Jeder Moment an sich ist schon vollkommen, welch eine Erleichterung mal wieder! So ist es im ursprünglichen, absoluten Sinn unwichtig, etwas im Außen zu vollenden oder anzufangen oder zu verbessern - lediglich das SEIN an sich ist ES, das Leben an sich, das Hier und Jetzt Sein, der gegenwärtige Moment. DAS würde ich so gern zutiefst erfahren...

29. September 2017
Nach einem Jahr Zusammenleben in Mariendorf mit Joachim fühle ich mich immer noch so wohl mit ihm in der für mich so heimeligen, nestigen Wohnung.
Nach langen Jahren rastloser Wanderschaft, Betriebsamkeit und Ablenkung erlebe ich mich jetzt auch äußerlich in einem Zuhause geborgen angekommen.
Die Wohnung ist so wunderbar ruhig und hell, mit vielen Fenstern zu allen Seiten, mit dem Wäldchen vor meinem Fenster und dem natürlich angelegten Park so nahe.
Auch mit inneren Wachstumsprozessen und dem Minimalismus in der kleinen Wohnung kommen unsere Gewohnheiten gut zusammen und wir ergänzen uns mit unseren ästhetischen und handwerklichen Fähigkeiten.
Ich bin sehr dankbar dafür!
Endlich komme ich innerlich tief zur Ruhe und kann mich trotzdem auf meine vielfältigen Projekte einlassen. Eine spirituelle Lebensgemeinschaft ist weiterhin mein Wunsch, der schon langsam Form annimmt.

 

30.  September 2017

Und gleich hinterher darf ich mir das Thema Spirituelle Lebensgemeinschaft noch tiefer anschauen... Mir ist deutlich klar geworden, warum es noch nicht so fließt. Ich war mal wieder dem Irrtum verfallen, dass der Grund im Außen liegt, also bei den Anderen, die sich noch nicht wirklich auf die Gemeinschaft eingelassen haben. Dabei dienen sie mir nur als Spiegel: denn ich selber bin noch nicht so weit, mich schon tief auf dieses Projekt einzulassen! Ich brauche noch die Rückzugszeit in Mariendorf, wie beschrieben und genieße die Ruhe und das innere Ankommen hier. Es passt also alles ideal, so wie es ist; rational sind Gottes Wege einfach nicht zu erfassen 🙂 Danke für die Erkenntnis! Es darf sich alles im stimmigen Tempo entfalten. Erwarten ohne etwas Bestimmtes zu erwarten. Und wieder ist ein Druck gegangen und Erleichterung und Freude breiten sich aus...

 

3.  Oktober 2017 - Tag der Einheit

2.30 Uhr frühmorgens: ich wache mit Zweifel auf:

bei den vielen neuen Geschehnissen in meinem Leben fühle ich mich einerseits euphorisch, andererseits wie ein Wanderer zwischen den Welten, nirgends ganz dazu gehörig. Ich frage mich, ob ich Probleme habe, mich einzulassen und ob mir Beständigkeit fehlt. Lenke ich mich ab, gehe ich Verantwortung aus dem Weg oder bin ich einfach nur offen für die Strömungen einer neuen Zeit?

Im nächtlichen Gespräch schütte ich dem lieben Joachim mein Herz aus. Und er verschenkt mal wieder Weisheitsperlen, die mir helfen, eine klare Sicht zu erhalten.

Es ist alles auf dem richtigen Weg der Transformation.

Ich lasse mich ein - und zwar auf meinem speziellen Weg der Wahrheitsfindung - auch wenn in der Konsequenz viele alte Sichtweisen, Beziehungen, Lebens- und Arbeitsbereiche wegbrechen. Jo sieht das nicht als mangelndes Einlassen können, sondern als inneres Einlassen auf meine Wahrheit, die Neustrukturierungen in Gang setzt.

Ich will bzw. brauche mich weniger „anschließen“ - wie an Vorgesetzte, Lehrer, ablenkende oder hinderliche Beziehungen und Beschäftigungsfelder. Stattdessen verspüre ich immer mehr den Drang, mich mit Anderen „zusammen zu schließen“ - da kommt mir wieder der „Tag der Einheit“ in den Sinn -, in Ebenbürtigkeit, Gleichwertigkeit, Gleichwürdigkeit.

Das betrifft insbesondere mein Projekt „Spirituelle Lebensgemeinschaft“ wie auch kreative Ideen für Arbeits- und Wirkgemeinschaften. Das will sich alles noch entfalten.

Da fühle ich mich verbunden mit dem Puls der Zeit, auch in meinem Alter. Ich möchte mit der Zeit gehen, gleichzeitig auf der Basis vom zeitlosen Urgrund.

Ich freue mich darüber, noch an den konstruktiven, kreativen Strömungen der neuen Zeit teilhaben zu können. Diese fühlen sich kollektiv leichter an als in meinen jungen Jahren.

Ich habe den Eindruck, dass meine langjährige Transformationszeit - wie auch die von vielen Anderen - dazu beigetragen haben, dass die jetzige Generation es leichter hat, gute Projekte schneller und effektiver umzusetzen. Samen wurden also gelegt. Nichts ist vergeblich gewesen. Alles hat(te) seine Zeit und seinen Sinn.

Und was das Allerschönste für mich ist:

Ich bin ja alles - jede Zeit, jede Generation, jeder Same, der gelegt wurde und aufgeht.

ICH bin in jedem Projekt, in jeder Transformation, in jedem Menschen, in jedem Alter, in jeder Geburt, in jedem Tod, in jeder Vergänglichkeit - beständig zu finden. Wow!

ICH bin Alles - und Nichts 🙂  Wie erleichternd und einfach... Danke, danke, danke!

Und deshalb wieder einmal:

kein Druck, etwas erreichen zu müssen,

kein Druck, etwas vollenden zu müssen!!

Jeder Schritt, jeder Moment ist in sich selbst vollständig komplett.

Alles ist gleich-gültiges Sein und

ich bin als ICH in allen Projekten, allen Erscheinungen enthalten –

ja, ich bin das.

Und damit fällt jeder Vergleich, jede Bewertung, jedes Besser-Schlechter, Größer-Kleiner, jedes Bedauern, Ärgern, jeder Druck, jede Angst...  weg.

„Tag der Einheit“ kann ich nur sagen.

 

6.  Oktober 2017:  Wenn etwas nicht klappt, dann stimmt was nicht!

Ich lasse mich von Anderen oder von Außen immer noch unter Druck setzen - wie jetzt vom Programm meines neuen Online Coachings hier in Berlin: ich will mithalten können, dabei sein, nichts verpassen, dazu gehören, auch `wer sein´, gut sein, etwas erreichen oder verbessern wollen, nicht ausgeschlossen sein.

Meine alte Angst meldet sich: zurück gelassen zu werden, nicht gut genug zu sein, nicht beachtet und gemocht zu werden, alleine zu sein!

Dieses alte Muster bringt mich anscheinend immer noch in Stress, Anstrengung, Leistungs- und Zeitdruck, Überforderung und Abhängigkeit! So bekannt - und doch ergreift es mich wieder...

Ich habe Mitgefühl mit mir selber - Raum, Weite, Stille entsteht...

Ich erlaube mir jetzt, etwas Äußeres wie ein Webinar oder ein Teaching zu verpassen und lieber in meinem Verbundensein, meiner Selbstliebe und Leichtigkeit zu bleiben - und sich von hier aus alles Weitere entwickeln zu lassen, wie nebenbei 🙂

Wenn etwas nicht klappt und eng wird, ist das ein Zeichen dafür, dass der Auslöser nicht stimmt - ich halte inne - fühle tiefer hinein und nehme wahr - und lasse wieder einmal alles in das große universelle Feld hinein fallen - und vertraue der liebenden, weisen Ordnung und Fügung darin - danke °°°

Warum sollte ich meinem Ego, meiner Vernuft, meiner Angst, meiner Fehlprogrammierung mehr Glauben schenken als meinem Glücklichsein, meiner Leichtigkeit, meiner Freude?!

Ich bitte die Wahrheit in mir, das Göttliche, darum, dieses destruktive Muster auf allen Ebenen ganz aufzulösen und öffne mich dafür. Amen.

Am Morgen lese ich Stefan Hiene: „Ich kann den Sinn von Druck nicht mehr erkennen...Dann brauche ich mir keine Gedanken um gar nichts mehr machen... Sich einfach entwickeln lassen... Es darf leicht fallen.“  Wie erleichternd und erinnernd bestätigend.

 

9.  Oktober 2017

Nach all den „Innere-Wohnung-Prozessen“ ergibt es sich, dass Jo und ich unsere äußere Wohnung renovieren und verschönern:

eine neue „Wasch“maschine einbauen, die ganz leise schnurrt; Fensterrahmen und Türen ausbessern und streichen; Heizkörper putzen und überhaupt aufräumen und sauber machen... Das gibt ein gutes Gefühl und verstärkt die Freude auf meinen Geburtstag, wofür ich eine Diashow vorbereite - ein Ergebnis unserer diesjährigen gemeinsamen Reise in meine Kindheitsheimat Hümmling-Ostfriesland-Nordsee. Sehr schön geworden!

Eine liebevolle Zusammenfassung meiner Kind- und Jugendzeit.

Genauso wie vor zwei Jahren ein Fotobuch entstanden ist, nachdem wir Joachims Kindheitsheimat im Fichtelgebirge bereist haben.

Innere Reisen, äußere Reisen - eine große Vielfalt im Herzen Gottes°

 

10. Oktober 2017

ICH spreche selber zu mir; mein großes Göttliches Ich spricht zu meinem Teil-ich:

„ICH liebe dich. ICH kann dich gar nicht nicht-lieben, weil ich ja du auch bin. ICH bin du.

Es ist also immer Liebe für dich da; in allem, was du tust - es wird immer geliebt - , ob es konstruktiv oder destruktiv erscheint, gleich-gültig. Nichts ist ausgeschlossen, kann gar nicht ausgeschlossen sein; denn alles gehört zu MIR.  Ich kann dir helfen, wenn du mir alles offen dar bringst. Du als Mensch möchtest das unangenehme Schattenreich, die ungeliebten Schattenanteile in dir gern ausschließen - wie es die Kirche mit dem sogenannten Teufel getan hat oder tut. Das ist jedoch nicht möglich, weil wie gesagt alles zu MIR gehört. Es geht für den Menschen um die liebevolle Integration von allem in das Göttliche hinein. Und das ist möglich und führt zu Freiheit, Freude und Frieden. Es gibt immer wieder weise, liebevolle Unterstützung auf dem Weg, und das auf eine mannigfaltige Art und Weise. Öffnet eure Sinne dafür und lauscht ...“

 

11.  Oktober 2017

Während ich im Park spazieren gehe, meine Yoga Übung mache, walke und Kräuter  wie Löwenzahn, Giersch, Spitzwegerich und Brennessel für den Smoothie sammle und es mir richtig gutgeht, spüre ich trotzdem ganz subtil eine Rückenverspannung im Herz- und Solar Plexus Bereich und nehme emotional eine latente Bedrückung wahr. Langsam dämmert es mir - ich bewerte diese wundervolle Natur und gesunde Körperaktivitäten als minder wertvoll als geistige Beschäftigung! Der Leistungsdruck meldet sich wieder. Diese ins Bewusstsein gelangte Fehleinstellung darf schleunigst losgelassen werden!

 

13.  Oktober 2017  *Geburtstag*

* Eine prächtige Geburtstagstorte von Jo ist fertig *

* Viele liebe Glückwünsche zum Geburtstag über Facebook, Telefonate, E-Mails, SMS und  schöne Karten erreichen mich*

° Mittags zu meiner Geburtszeit öffne ich das Fenster und höre einen Leierkastenspieler

   mit einem fröhlichen Lied 🙂 Ein Gottesgeschenk - so freundlich - ein unerwartetes

   „Geburtstagsständchen“ :))

* Mit den Rädern fahren wir los zu unserem Kraftplatz in Mariendorf - angekommen, läuten die Glocken°

  Wir sammeln Blätter und Früchte und legen sie auf den von Birken umgebenen Stein,    

  zünden eine Kerze an und vollziehen ein Körper-Gebets-Ritual - kraftvoll und erfüllend in   

  dieser schönen Natur...

* Nach dem Einkaufen bereiten Jo und ich in der frisch renovierten Küche mit Freude das  

  Essen für den Abend vor.

* Mit meinen Brüdern und ihren Frauen speisen wir lecker und unterhalten uns fröhlich.

* Danach präsentiere ich meine Diashow zur Reise mit Joachim im Sommer in meine Kindheitsheimat Hümmling-Ostfriesland-Nordsee.

*+*  Danke für diesen wunderschönen Geburtstag *+*

 

18.  Oktober 2017

Ich fahre wieder mal mit großer Freude mit meinem kleinen Roller durch die Gegend -

welch ein Vergnügen, wie in der Kindheit :)) Und das bei diesem phantastischen Goldenen-Oktober-Wetter...

Aus dieser Freude und Lebendigkeit entsteht schöpferische Kreativität - Erfüllung pur:

auf dem Heidefriedhof in Mariendorf kommt es über mich und es entsteht endlich mal wieder eine kleine LandArt - unter einem kleinen Gingkobaum lege ich mit den abgefallenen goldgelben Blättern um seinen Stamm herum ein wunderschönes Kreis-Mandala... Gingko als sinniges Natursymbol für die Einheit in der Dualität.

 

19. Oktober 2017

Inspiriert durch Stefan Hienes Worte: „Kümmer dich darum, Blume zu sein. Und lass den Wind sich kümmern, worum sich der Wind kümmert“, kommen mir folgende Inspirationen:

Tun aus dem Nichttun heraus. Heilwerden durch Nichttun.

Nicht immer nur Input. Zeit zum Verströmen lassen.

Wenn mein innerer Antreiber spricht: „Mach schnell!“, dann gilt das Gegenteil: „Mach langsam.“

Wenn mein Antreiber sagt: „ Du musst viel(e) erreichen!“, dann gilt:

„ Ich darf wenig(e) erreichen.“

... und gelange schließlich zu „Ich bin“. (Punkt)

Ich darf nur Blume sein und verströmen - im Nichttun.

Alles Andere ist Gottes Angelegenheit.

Überhaupt alles ist Gottes Angelegenheit 🙂

Die äußeren Dinge - egal was es ist - sind einfach nicht so wichtig wie die innere Hingabe an die Stille, ans Nichts° Wobei danach oder gleichzeitig Beides da sein kann.

Es entsteht ein Gebet aus meinem Inneren heraus:

„Bitte, lieber Gott, lass mich dies ganz tief erfahren, so dass ich nur noch Du bin.

Ich gebe mich Dir hin und vertraue.

Bitte wirke in mir und durch mich, so dass nichts mehr von mir übrig bleibt und ích`nur noch `Du`bin, aufgelöst in Dir. Eins.“

Das Gebet hilft mir, das Feuer in Gang zu halten, die Lebendigkeit, die Sehnsucht nach Ankommen, Frieden, Einssein.

„Ich lasse das Steuer los und überlasse dir die Führung.

Ich gebe mich dem Fallen, dem Loslassen, dem Nichtwissen, dem Ungewissen hin - vertraue einfach.“

Mein Körper reagiert mit Gähnen, Tränen, Schwitzen und dann Durchatmen, Freiwerden, Weite, Stille...  Dankbarkeit.

 

20.  Oktober 2017: „Nobody has to be Anybody“ Mooji

Der beste Witz aller Zeiten :))

„Was passiert, wenn sich zwei nobodies treffen? Nothing :)“ Mooji

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen :))

Oder doch - eine passendes Rätsel aus dem Volksmund:

„Niemand und Keiner gehen in ein Haus. Niemand geht vorne raus, Keiner geht hinten raus. Wer bleibt drin?“

 

22. Oktober 2017:  Auf Hiddensee

In die Kindheit zurück versetzt: ich erlebe eine ganz besondere, fast magische Atmosphäre von Zwischenwelt und werde an Spuk („Spoek“)geschichten aus meinem Kindheitsort in einer Moorgegend in Norddeutschland bei Oma und Opa erinnert.

Die Äste und Blätter der alten Bäume wehen und raunen im Wind, als wenn sie miteinander, mit anderen Wesen und auch mit mir sprächen. Es entsteht eine berührende, fast greifbare Kommunikation, urtümlich naturverbunden, dicht, zum Greifen nahe...

Ein paar alte Reetdachhäuser stehen eingebettet in diese Welt. Ich gehe an ihnen und an Telefonmasten vorbei, die früher noch mit Steigeisen erklommen wurden. Der unsichtbare Mond ist zu erahnen in dieser energetisch dichten, naturnahen Atmosphäre und hebt mich in die Zwischenwelt hinein... Erstaunen und Frieden.

Die ganze autofreie kleine Insel strahlt und berührt mit ihrer urtümlichen Landschafts- und Tierwelt, der Steilküste und den Stränden, während der weiß rote Leuchtturm immerzu verlässlich über alles wacht.

Wir gelangen auf dem Höhenweg zu einer besonderen „Persönlichkeit“, einem knorrig schönen, herrlich verästelten, ausdrucksstarken Rotdornbaum. Ich setze mich in ihn hinein und erlebe seine wohlwollende, starke Energie und den phantastischen Blick auf die weite See.

Es ist eine Freude, draußen im Wind auf der Höhe mit Blick zur untergehenden Sonne über der weiten Ostsee meine Herzenskörpergebärde zu beten und zu meditieren...

 

24.  Oktober 2017: Alles und Nichts

3 Uhr morgens auf Hiddensee: Da ich mir auch Arbeit mitgenommen habe (Webseite auf WordPress stellen, Klick Tipp einbauen, Kongress-Lehrvideos hören und verarbeiten) entsteht ein innerer Kampf.

Mein altes Kontrollmuster „alles schnell schaffen wollen“ greift so stark nach mir, dass meine ganze rechte Körperseite verspannt und ich nachts wieder Stunden wach liege!

So viel Druck und Stress ist zu spüren in dem Kampf, etwas erreichen und haben zu wollen!

Mein starkes Ego kämpft ums Überleben dieses alten Musters!!

Ich nehme das wahr, lasse das alles kommen und fühle liebevoll in die Verspannungen der rechten Seite hinein - und bete um Hilfe - und meditiere - und lasse alles in die göttliche Weite hineinfallen...

In diesem starken inneren Kampf zwischen Ego und Loslassen des Egos bekomme ich eine tiefere Verbindung zu „Alles und Nichts“ - von Alles im Nichts, von Nichts in Allem - während ich mit Hilfe von ES, von Gott, die Kontrolle loslasse und einfach Alles hingebe - dem Nichts hingebe und mich einfach der göttlichen weisen Führung überlasse; denn ich schaffe es alles nicht mehr!!

Und ich merke, mit dem Nichts zusammen brauche ich es glücklicherweise gar nicht mehr zu schaffen! 🙂 Das Nichts regelt und erledigt das Alles ohne mein Ego auf nicht planbare, nicht zu kontrollierende Art und Weise - wow! - und damit verschwinden mal wieder alle Sorgen, aller Druck, aller Stress, alle Verspannung, alle Anstrengung und Erleichterung, Luft, Weite ist wieder da***

Freies Sein im Nichts und Alles, ohne Zeit und Raum in Zeit und Raum°°°

Danke für den Kampf, kann ich nur sagen 🙂

 

Mal wieder stelle ich erstaunt fest:

da ist einfach eine größere Kraft als ich vorhanden! Diese ist wahrnehmbar, erkennbar, fühlbar und vor allem - sie vermag so zu führen, dass es mir auf eine erstaunliche Weise am allerbesten geht, so wie es meine Person, mein Ego nicht herzustellen vermag!

Ich bin immer wieder perplex, denn anfangs zeigt sie sich nicht und ist nicht vorhersehbar. Deshalb denkt mein Ego, es muss mich/sich retten. Das hat aus Erfahrung aber bisher nie zufriedenstellend geklappt! Das heißt im Klartext, mein Ego kann mir also nicht wirklich helfen und ich kann ihm deshalb nicht vertrauen!

So bleibt mir Gott sei Dank nur übrig, dieser unsichtbaren, aber immer wieder unsagbar zufriedenstellenden und wirksam helfenden, unerklärlichen Kraft zu vertrauen!!

Es hat schon genug Beweise gegeben, aber immer wieder bin ich aufs Neue gefordert zu vertrauen... Wie überaus erleichternd! Ich kann Ihr vertrauen°°° Unsagbar einfacher als dem Ego zu vertrauen!

„Liebe Göttliche Kraft, lass mich ganz in dich hinein vertrauen!“

 

6.  November 2017

Gestern habe ich mir über Skype ein spirituelles Coaching geben lassen, was mich sehr inspiriert hat und Frieden in mir hinterlassen hat.

Heute wache ich mit Traurigkeit auf und merke wieder, dass mich spirituelle Worte und Schriften, also eine eher männlich geprägte Art der Herangehensweise allein nicht erfüllen.

Das kommt wieder ins Lot, indem ich körperlich und seelisch meine mir vertrauten Rituale und Gebete durchführe und mich auf diese weiblich geprägte Weise dem Göttlichen hingebe. Ich danke für diese Klarheit und Führung!

Ich stelle fest, dass Inspirationen und Handeln je nach innerem Bedarf mal aus der Yin- und mal aus der Yang-Quelle in mir kommen. Wie schön, dass Beides da sein darf und mir die Ursprungsquelle in mir den Weg weist 🙂

 

7. November 2017

Dazu passt auch meine heutige Erfahrung mit Unruhe, Rückenschmerz, Müdigkeit und Traurigkeit, die ich mit meinem ganzen Wesen wahrnehme und liebevoll umarme...

Das berührt mich und hilft mir grad mehr als nur mental zu beobachten und `Zeuge zu sein`.

 

11.  November 2017

Es war verbindend und erleichternd, Stefan Hiene und viele liebe Menschen heute in Berlin zu erleben. Neben mir hatten auch etliche Andere mit dem Anspruch, `die Welt zu retten`, zu tun. Stefans Worte „...dass es außer dir niemanden gibt, den du retten musst“ haben wieder daran erinnert, dass es egal ist, wie viele Menschen ich quantitativ mit meiner Liebe und Freude erreiche; d.h. wenn sich meine Freude in mir ausdehnt, dehnt sie sich gleichzeitig auf das ganze morphogenetische Feld aus. Also: die Freude in mir ist gleich die Freude von Allen :)) Es reicht also völlig aus, wenn ich mich selber „rette“ !

Bald darauf bekam ich eine göttliche Inspiration: das erste der vier großen Gelübde aus dem Buddhismus fiel mir ein:

„Zahllos sind die Lebewesen,

Ich gelobe sie alle zu retten.“

Von der relativen Ebene her betrachtet ist das schier unmöglich!

Wenn ich mich tiefer hinein fallen lasse, kommt eine Erkenntnis, die uns Willigis Jäger vor Jahren vermittelte:

Andere retten bedeutet selbst frei zu werden.

Dann lautet das Gelöbnis:

„Zahllos sind die Lebewesen,

ich gelobe, selber frei zu werden und werde dadurch mit Anderen und der Welt eins!“

Große Dankbarkeit und Erleichterung taucht in mir auf...

 

15.  November 2017

5 Uhr morgens: Es kommen bekannte Gedanken (z.B. „Leiste ich genug?“) zu mir, die mir Sorgen bereiten. Ich erkenne sofort den Mechanismus dieses anstrengenden Egos und kann dieses Mal sofort in die innere Stille und Weite hinein fallen, wo es keine Sorgen mehr gibt und sich ein anstrengungsloser, leichter Raum auftut. Ich freue mich so darüber, dass ich die anstrengende Führung des Egos zugunsten der göttlichen Führung aufgeben kann 🙂 Und ich merke, dass die innere Erlaubnis, mich meinem fühlenden Herz hinzugeben - also die feminine Art - grad stärker ankommt und wirkt als das bloße mentale Wahrnehmen - die maskuline Art.

Und die inneren Erkenntnisse gehen weiter: auch die Form (äußeres Erscheinen) und die Zeit sind nicht wirklich wichtig, sich deswegen Sorgen zu machen, weil einfach alles vergänglich ist und es damit keinen Grund zur Sorge gibt.

Nur die Stille und Liebe ist bleibend und sorgt sich nicht; das ist einfach nicht ihre Natur - wie erleichternd! Sorgen wie „Wie sehe ich aus?“ oder „Wie wirke ich?“ sind also unnötig und unwahr. Das kann ich alles liebevoll hingeben und in die Stille, in Gott hinein fallen lassen.

„Form ist Leerheit und Leerheit ist Form“, wie es im Zen heißt.

 

16.  November 2017

Es darf alles mühelos und leicht sein. Und das passiert, wenn ich nur in das Sein an sich eintauche und mich hinein fallen lasse. So wie ich mich in meinen Heilkreisen mit den Teilnehmenden zusammen immer wieder dafür öffne, so darf es immer und überall auch im Alltag sein. Es entsteht dadurch ein Raumgefühl, in dem es keine Zeit gibt - dieses Vakuum da sein lassen und füllen lassen; dabei still bleiben, die Leere aushalten, um dann zu bemerken, dass sie sich von alleine weise und wohlwollend füllt und die daraus entstehenden Kontakte auf natürliche Weise fügt... Ich darf wieder vertrauen, dass ich mit meinem Ego nichts tun muss; das Beste für mich geschieht durch Hingabe. Ein erfülltes Leben durch Nichttun, wie wunderbar 🙂 Das Leben lebt uns.

 

17.  November 2017

2 Uhr morgens: Die früher von mir erlebte eher geistig nüchterne Zen Übung wird heute erweitert um den weiblichen Aspekt der Hingabe durch das Herz.

Es fühlt sich grad so an, dass ich mit so „Vielen“ liebevoll verbunden sein kann wie ich möchte, eigentlich mit allen Wesen - jedoch weniger äußerlich als innerlich über das Herz.

Je mehr ich in mein Herz nehme, desto größer wird das verbundene, liebevolle Feld. So kommt es mir vor und so fühlt es sich an. Wahrscheinlich existiert es sowieso schon, aber es erschließt sich mir durch die äußere Vielzahl an Menschen, Wesen. Das Leben an sich wird dadurch sichtbar und fühlbar in Allem. Wie schön: ich bin nicht allein! Da existiert ganz viel Nähe und tiefe Vertrautheit um mich herum - die eigentlich in jeder Erscheinungsform, auch in sogenannten toten Gegenständen vorhanden ist:

z.B. im Schrank, der zum Lagern von für mich wichtigen Dingen gebaut wurde

oder in der Küchenmaschine, die für die Bearbeitung meines Smoothies gefertigt wurde -

und so endlos weiter:

das Bild, das zum Erfreuen gemalt wurde;

die vom Leben gefertigten Schuhe, die die sie tragenden Füße schützen, die selbst auch vom Leben durchströmt sind;

der Schal, der den Hals schmückt oder wärmt;

die Kerze, die mit ihrer speziellen Substanz die Dunkelheit erhellt;

die Melodie, die mein Ohr und meine Seele erfrischt;

der Tee von besonderen Pflanzen, der mir schmeckt und meinem Körper wohltut...

lauter Schöpfungswunder!

Das Leben pulsiert verdichtet in allem. Es lebt die ganze Zeit und nimmt nur verschiedene Formen an. Die Lebenskraft steckt in allem, auch in dem Stift oder der Tastatur, mit der ich jetzt schreibe. Und natürlich auch in der, die schreibt und in dem, der liest 🙂 Unendlich ist die Lebensenergie, die alles durchwirkt, durchströmt.

Das ist wirklich wunder-voll °°°

 

20.  November 2017

Noch immer bin ich in der Freude, dass mein Tagesworkshop zum Thema Stressbewältigung bei den Studenten gestern an der FU Berlin so gut angekommen ist und sie so viel mitnehmen konnten 🙂 Ich habe mich ganz in meiner Kraft gespürt, obwohl ich nur wenig geschlafen hatte; ich fühlte mich vom Göttlichen unterstützt in meinen Worten und in meinen Übungs- und Wahrnehmungsanleitungen. Meine Stimme scheint heilsame Wirkungen hervor gebracht zu haben. Da ich dieses öfters höre, will ich den Fokus in meinen Heilraumangeboten in Zukunft mehr darauf richten. Dieser Wunsch kommt von innen heraus und gleichzeitig wird mir heute morgen wieder bewusst, dass ich nur mich allein tief erreichen muss und damit schon Alle im Außen erreiche!

Meine Erfüllung liegt im Nichttun - und von dort geschieht erfülltes Tun; so liegt Beides wieder beieinander 🙂

Wenn ich den Moment ganz lebe, gibt es nichts Anderes, auch kein Ziel, auf das ich hinarbeiten müsste. So also brauche ich auch nicht „Viele“ im „Außen“ zu erreichen, zu unterstützen, sondern geschehen lassen, was im Augenblick geschehen möchte.

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